Mesdames et Messieurs!
Der Rotwein, auch in so mancher Fabel als Die Wahrheit bekannt, spricht oft aus seinen Mündern und will sagen: Ich bin offensichtlich rot, alkohollastig und hübsch zu schwenken, aber auch gesund in Maßen! Mehr als man denken würde! Denn ich bringe nicht nur so manchen faden Herzkreislauf in Schwung, Nein!, ich bringe die [...]
Archive for the 'Depesche' Category
Über den Rotwein
Januar 11, 2009Schwanger mit Schnupfen
Oktober 21, 2008Ma Beloved,
Ich sage es nochmal: Wie ich mich freue, über Ihre gute Nachricht! Auch wenn, ich Ihre Gunst jetzt ohne Frage teilen muss. Aber das soll mal schön mein Problem bleiben und deshalb:“ Hinfort mit Ihnen, in Ihre Sprach-Flitterwochen, Sie haben sich das mehr als verdient!“
Während Sie sich aufregenden One-to-One-Beschäftigungen widmen, bin ich wieder mal [...]
französische Schmetterlinge
Oktober 21, 2008Mein wertes Radieschen,
ich bitte Sie in aller Form, meine ewige Abwesenheit auf unserer Kladde zu entschuldigen. Ich gebe zu, mich in letzter Zeit recht rar gemacht zu haben. Doch wie Ihr ja wisst, verbringe ich zugegebenermaßen praktisch jeden Abend am Telefon. Und wenn ich das nicht tue, so arbeite ich fleißig an der Rekrutierung meines [...]
Bettina, Goethe, Iwo
Oktober 7, 2008Liebste Crème Brulée,
Ich danke dir vielmals für diese überaus liebenswürdige Depesche.
Und ja! Strasbourg ist du, und du bist Strasbourg!
Ich bin bekanntlich noch nicht Paris, aber – wer hätte das geahnt – auch nicht mehr wirklich Wien. Die geschätzten Städte sind mir wie 2 fragwürdige Paar Hosen geworden.
Vorfreuden?
Oktober 5, 2008Ma framboise,
jedesmal bevor ich auf unsere liebliche Kladde blicke, bin ich voller Erwartung, ob Ihr etwas geschrieben habt. Jedesmal, wenn ich dann eure Zeilen lese, erstreckt sich ein wohlwollendes Grinsen über mein Gesicht – sei es, weil ich Gleiches durchlebe und deswegen genau weiß, wovon ihr sprecht, sei es, weil ich von euren Geschichten entzückt [...]
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Oktober 1, 2008Mein Erdbeer-Frappée,
Ich komme nicht um hin zu bemerken, dass Sie meiner dezidierten Fragestellung geschickt ausgewichen sind. Völlig zu recht! Auch ich möchte mich hier zu nichts festlegen lassen, was an späterer Stelle natürlich gegen mich verwendet werden würde. Andererseits tendiere ich in der Frage, ob zwischenmenschliches Intensivsprachtraining oder nicht, seit heute in eine klare Richtung. [...]
Leben im bordel
September 30, 2008Ma chère pomme,
wie wir bereits diskutierten, kann die erstaunliche Schreibfrequenz auf dieser Kladde nur mit mangelndem Leben in Zusammenhang gebracht werde. Dementsprechend fröhnte ich an diesem Wochenende dem Leben und genoss den Besuch meiner werten Unschuld vom Lande. Denn nicht nur Ihr, meine Liebe, empfangt hohe Gäste in eurem neuen französischem Heim! Doch statt etwa [...]
Intensivkurs B (eziehung)
September 29, 2008Ma Chère,
Ich weiß ja, warum ich in den vergangenen drei Tagen blog-enthaltsam war. (Ich hatte hohen Besuch aus Wien.) Warum aber auch Sie es verabsäumten, ein bisschen Unser-Täglich-Brot zu publizieren, kann ich nur vermuten. Es hat aber bestimmt rein gar nichts mit Ihrem superfranzösischen, superschnuckeligen und vor allem superneuen Mitbewohner zu tun.
Sprachdschungel
September 25, 2008Meine werte Birne,
wie sie sicher gemerkt haben, habe ich mich sehr gefreut, gestern den Wohlklang eurer Stimme vernommen zu haben. Nicht, dass ich nicht viel Deutsch hier hören würde – jeder zweite hier scheint Deutscher zu sein – aber das kann wohl kaum dem zarten Niederösterreichisch aus eurem Munde Konkurrenz machen.
Ich hoffe doch, dass ich [...]
Wussten Sie Bakkaleurat = Matura in Frankreich?
September 22, 2008Mein liebes Radieschen!
Sehen Sie?! Das funktioniert auch durchaus im Deutschen! Obwohl ich finde, dass eine linguale Liebkosung á la „werte, gemeine Schwarzbergwurzel“ gleich weniger gelungen klingt.
Mein persönliches Sprachklischee, das da lautet: auf Französisch würde einfach alles niedlich klingen, habe ich schon längst ablegen müssen. Aus Erfahrung weiß ich: Wenn jemand grauslich durch die Metro schratet, [...]