AU REVOIR !

Verfasst Juni 28, 2009 von Miss Flanders
Kategorien: aurevoir

au revoir, du pain, au revoir!

„Ici Pain fabriqué sans produits chimiques“

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Journal du Voyage #7 – Petite Fête d’Adieu

Verfasst Juni 27, 2009 von Miss Flanders
Kategorien: journal

DSCN3075(Hinweis: Das wurde beim simultanen Hören von Ich-glaube- Punk-rock geschrieben. Vielleicht ergibt alles mehr Sinn, wenn auch Sie dieses Lied dazu hören. Kein Gewähr. Restbetrunkenness!)

Die Bilder sind verwackelt, das heißt wohl: Es wurde getrunken. Die Feier zum Babasagen ist recht klein ausgefallen, weil viele natürlich schon vor mir gefahren sind, richtiger: weil ich natürlich kaum Menschen kenne.  Nein! Ich scherze! Sagen wir so, die Crème de la Crème war anwesend.
Und ja, sowieso: Vive la France!

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Ein letzter Fernwehtext

Verfasst Juni 26, 2009 von Miss Flanders
Kategorien: gib mir fernwehtexte

Die seltene, beinahe Unbehagen hervorbringende Stille, wenn tatsächlich die Unmöglichkeit eingetreten sein sollte, dass nur für einen kurzen Moment lang kein anderer Mensch außer dir selbst unterwegs ist. Männer, die in dieser wunderbaren Selbstverständlichkeit Kinderwägen vor sich herschieben. Crêpes.  Die zu Hauf verschwendete Lebenszeit an französischen Supermarktkassen. Der oft zum Greifen nahe Sex in der Luft. Das stolz vorgetragene, schlechte Englisch.  Motorroller, die auf Gehsteigen zwischen WTF-Gesichtern hindurchbrettern. Ca va? Ca va. Die Phonyness bei der Begrüßung, die eigentlich nicht einmal phony ist, aber bei deutsch-österreichischer Sozialisation zwingend überfreundlich wirken muss. Das beste Panini 4 Fromages an der Uni. Die allgegenwärtige Laufbegeisterung. Das eigentlich gänzlich nervige Einfachso, in dem Sinne von „Ich dachte mir, du gefällst mir und ich sprech dich einfach mal an.“ Die Pariser Métro, die wie ein unsicheres Großstadtspielzeug durch die Stadt wackelt, während sich große, ausländische Menschen beim Aussteigen aus den Sitzen schneiden müssen. Die ausgehändigte Serviette zu jedem gekauften Produkt. Das Verständnis vom Singledasein als obligatorisch behebungsnotwendigen Missstand. Diese lockere, 3 Wochen später nach der Frist Abgabe-Mentalität. Das andere Deutschsprachige im Ausland doof finden können, weil das tun wir nun mal gerne. Die selbstverständliche Kultur-und Kunstliebe. Die vielen, bunten Menschen. Das französische Fluchen, das wie Ananas-Zucker-Kuchen in den Ohren klingt. Die Schwangeren mit Kind und Kegel auf Konzerten. Dieses beeindruckend, unkomplexe Verständnis vom Zusammenkommen zweier Menschen, das vielleicht viel zu schnell und oberflächlich vor sich geht, deswegen aber dauerhaft nicht erfolgloser sein dürfte. Die durch die Métro ziehenden Musikanten, die mit großen, rollenden Lautsprecherkonstruktionen singen, rappen oder ziehharmoniken. Kronenbourg. Das Gebot und Bedürfnis, modisch zu sein. Die daraus resultierende Unmöglichkeit, mir jemals wieder derartig underdressed vorzukommen. Dieser generelle Blick für die feinen Details, der sich vor allem auch in Photographie und anderen Künsten niederschlägt. Das Nicht-zu-Wort-kommen. Freitagabende im Louvre. Pain. Das Annehmen-Können, die fremden Zungen würden ausschließlich Angenehmes von sich geben (ein Thomas Bernhard Gedanke).  Das verlässlich wiederkehrende Scheinwerferlicht des Eiffelturms, das nachts in Kreisen über die Stadt hereinbricht. Die Falafel-Anpreiser in Marais, die natürlich alle behaupten, die Ihre wäre die beste Falafel. Die männliche Selbstüberschätzung. Der weibliche Perfektionismus. Die Bisous. Amarino-Eis. Freunde.
All das, wird fehlen.

Journal du Voyage #6 Fête de la Musique

Verfasst Juni 25, 2009 von Miss Flanders
Kategorien: journal

DSCN2971
Was ich auf der Fête de la Musique gelernt habe, ist nicht viel und fällt vor allem unter gefährliches Halbwissen. Nichtsdestotrotz:

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L’Art moche – Die hässliche Kunst

Verfasst Juni 20, 2009 von Miss Flanders
Kategorien: brotaktionismus

Ich werde bald ausziehen. Vielmehr zurückziehen. Daher muss radikal minimiert werden. Besitz ist was für angepasste Lulus! Also für mich. Ich halte mich aber bis jetzt ganz gut.  Es wird Vieles zurückgelassen werden. Etwas blöd, ich muss es sagen, war es heute daher schon von mir ein weiteres  Buch zu kaufen. Histoire de l’art von Gombrich. Ich konnte nicht widerstehen. Gebraucht, 5 Euro, Graphiken. Ich will halt über Kunst mehr wissen, dachte ich. Oder zumindest mehr Wissen darüber besitzen! Das ist ja schon mal ein Anfang, und außerdem stand in der Schlange dieser große, verwuschelte Anzugträger. Aber das, nur nebenbei!
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Journal du Voyage #5 „tOuRisM!!!!“

Verfasst Juni 18, 2009 von Miss Flanders
Kategorien: journal

touribild xy

touribild xy

Once upon a time in Paris, there was a girl. A very touristic girl, you might even say. But then, just as she thought that she would know the One And Only Tourist in her life, speaking of herself in that case,  she had to deliberately change her mind.  Cause: it was HIM. And, it WILL forever be him!  Even if there was no single motive left and one day, all the pictures in the world would have eventually been taken, he -yes he!- still would somehow manage to take at least one more shot.  Yeah, he is my hero!  He is: Super Tourist Guy.
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Leider, beinahe gänzlich unfiktive Kommentare zu einem französichen Film.

Verfasst Juni 13, 2009 von Miss Flanders
Kategorien: Paris

Paris. Erste Szene. Sophie Marceau steht halbnackt vor dem Spiegel. Die erste Titte nach nur einer Minute, zischt es von rechts. Die schnell als lahm entlarvte Story geht lahm weiter. Pyjamaszenen galore. Wir beide denken: Nippel, die allgegenwärtigen. Sophie Marceau dreht ein bisschen ab. Sieht anderes, fremdes Mobiliar und findet ihre Wohnung nicht mehr, bis schlussendlich sich eine Hälfte ihres Gesichtes in das von Monica Belluci verwandelt. Die andere Moitié ihrer Visage bleibt einstweilen die Ihrige. Sie spricht aufgelöst mit ihrem Mann, der auf einmal ein blaues und ein braunes Auge hat, statt einem Paar zweier Braunen. Er bemerkt natürlich, dass seine Frau nicht mehr ganz knusper ist. Die Gesprächssituation ist zu bizarr. Er, mit diesem schlecht Pc-deformierten, blauen Auge und sie, das weibliche Two-Face. Wir müssen lachen und können dem Dialog, vor allem der dabei anvisierten Ernsthaftigkeit, kurz nicht folgen.  Was aber egal ist, man schläft sowieso erstmal miteinander.

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