Archiv für November 2008

Über die Gang

November 29, 2008

Ich war niemals in einer Clique. Aber ich glaube, jetzt im stolzen Alter von 22 Jahren ist es gerade rechtzeitig noch dazu gekommen. Die Zweitfamilie, die ich in meiner Adoleszenz vermisste, hat sich hier ganz von selbst formiert. Man spricht irgendeine Sprachfacette von Deutsch. Man kommt aus Wien gesandt. Man hat die gleichen Probleme samt Eingewöhungsschwierigkeiten und Bürokratenstress. Und schon führen drei solch vorwiegend formale Gemeinsamkeiten zu einer Anfang/Mitte20-Version von Hanny, Nanny und Fanny (mit eigener Charta !).
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Über das Feiern

November 23, 2008

Beaujolais. Dieser verdammt viel zu gute Rotwein, den es angeblich nur 3 Wochen im Jahr gibt, war unser gestriges Verhängnis. Freitag Abend, die Uniwoche anstrengend, man war dementsprechend motiviert.
Kein Wunder also, wenn man am darauf folgenden Tag immer noch angezogen erwacht, samt Schuhe und Strumpfhose, und sich infolge encore une fois einzugestehen hat, das theoretisch überaus lobenswerte Vorhaben „nur kurz auf ein Gläschen gehen“ wieder mal nicht durchgehalten zu haben.

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J J J (2)

November 17, 2008

Folge 2: Ausgewunken

Paris. 4. Stock. Traum in Dottergelb-Orange-Braun. 6 m².

Julia hat Jutta in ihr neues Appartement eingeladen, ein vraiment Mini-Paris-Paradies. Man trinkt natürlich Rotwein, hört L. Cohen und redet nichtzuletzt über nicht erwiderte Handypost. Richtiger, über die noch nicht erfolgte Entschuldigung-SMS eines gewissen Justus. In der er, möglichst unterwürfig, zu schildern hätte, warum er denn nicht mehr nachkommen war, an diesem einen Abend, in diese eine Bar, so wie sie es verabredet hatten. Er wollte nämlich zuerst mit seinen Bekannten ein Bier kippen, um danach nachzukommen und mit Juttas Menschen ein weiteres zu leeren. Aber er tat es nicht und reagierte auch nicht auf die noch am gleichen Abend erfolgte, eine obligatorische Antwort einfordernde „Ist gut hier. Wäre cool, wenn du noch kommst“-SMS. Hat es sich ausgewunken? Erfahren Sie mehr, hier bei [SchiSchiSchi]!

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Inventoriage

November 12, 2008

Zu deutsch: Bestandsaufnahme

Seit beinahe 2 Monaten bloggen werte MadeMoiSeule et moi jetzt schon über Brot und andere bewegende Dinge des Auslandslebens. Nun hat mir im Stillen jene, uns liebste Strasbourgerin mitgeteilt, hier wohl zukünftig schreiberisch kürzer zutreten. Vielleicht würde dich ja massenweise Fan-Briefpost umstimmen. Mit Betreffen á la „Was ist schon Sonny ohne Cher, Ike ohne Tina oder der eine fiese, alte Herr ohne den anderen, fiesen alten Herrn auf dem Logenbalkon in der Muppetshow?“. Ich hoffe dahingehend stark auf die gewerkschaftliche Organisationsfähigkeit der Leserschaft. Deine Brotpsychologische Perspektive wird einfach fehlen.
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Schiff-Mich, Die deutsche Version

November 8, 2008

bootfahrt

Ich werde es tun, dachte ich. Und bevor ich dies nochmal überdenken hätte können, war ich schon oben. Oben auf einem Touristenschiff. Wo ich mich dann auch wieder erinnerte: Ich mochte Schiffe eigentlich nicht so besonders. Richtiger, ich hatte normalerweise sogar größere Bedenken mich auf diese zu begeben. Warum? Eine wirklich gute Frage, die ich mit größtem Vergnügen beantworten möchte, meine teuren Leser!

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Bateau-Moi, La Version Francaise

November 7, 2008

bootfahrt
Je veux le faire!, pensais je. Et avant que j’ai pue reconsidérer ma décision, j’étais déjà dessus. Dessus á un bateau pour des touristes. Tout á coup je me suis souvenue que je n’aime pas bien des bateaux. En fait, j’ai peur d’aller avec les. Pourquoi? C’est une vraiment bonne question et je veux la répondre avec plaisir, mes chers lecteurs!

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JJJ (1)

November 6, 2008

Folge 1: Winke-Winke

Paris. 20 Uhr. 4. Stock. 15m².

Jutta hat Schwierigkeiten den Rotwein mit dem Korkenzieher zu öffnen. Einer von vielen guten Gründen, warum es gerade großartig ist, ein paar Tage Julia bei sich zu haben. Die gute Julia ist auf Wohnungssuche. Ja, in Paris. Heute hatten Julia und Jutta eine wunderbare Wohnung in Montmartre besichtigt. Dorthin wollten sie sich nun gemäß des Visualisierungsprinzips (besagt: Man müsse sich an den gewünschten Orten bereits sehen!) hinfeiern. Mit einem Glas Rotwein und darin versenkten Spekulatius dem Lebenslauf schon mal vorgreifen.

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