Archiv für März 2009

Gruppenarbeit

März 25, 2009

Ich möchte kurz was über meinen Kurs auf der Uni erzählen. Ja, richtig gelesen: Einzahl. Ein Kurs. Der Streik, der gute Streik macht zumindest mein kleines, wenn auch in einem größeren, universellen Zusammenhang unbedeutendes Erasmus-Schicksal sehr schön. Aber bitte kein Greuel, kein Neid und keine Missgunst an dieser Stelle.
Ich bin sicher, werte Leser werden noch auf ihre vergeltungsgelüstigen Kosten kommen. Spätestens wieder in Wien, bei der Stundenvalidierung oder sonstigem Behördentrara, wird das böse Erwachen nicht lange auf sich warten lassen. Vermutlich werde ich dann vor  der Hauptuni-Rampe knien und gen Himmel rufen: „Warum nur, du heimatliches Hochschulsystem willst du mir meine  französischen Lehrveranstaltungen nicht ausreichend mit ECTS würdigen? Qu’est-ce que j’ai fait?!“! Aber bis dahin ist ja noch Zeit und ich kann derweilen mit schönen Bildern wie dem Folgenden, noch etwas Ihren Hass gegen mein noch 3 monatiges Pariser Savoir-Vivre schüren.

schür -schür

Schür. Schür.
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La Douche

März 19, 2009

Es war einmal einer dieser Tage, die schon beim Duschen nichts Gutes verheißen wollten. Und das liebe Damen und Herren ist keiner Metapher. Ich duschte, und als ich das Wasser abdrehen wollte, wollte die Dusche das mal anders haben und lieber weiter laufen. Nach 10 Minuten hin und her, hatte ich es beinahe geschafft sie auszukriegen.  Ein kleiner Strahl war weiterhin am Rinnen. Stets optimistisch und weltverbesserisch (wie ich ohne Zweifel bin. Ja, ohne Zweifel!) dachte ich, dass gehört gemeldet. Weil dieses Duschen sollte effizienter bald wieder sein. Zeit ist ja nicht zum Verduschen bzw. Abdrehen der Dusche da. Man sagte mir an diesem furchtbaren Montag, als der Schreckensmontag in weiteren Schwänken bezeichnet, dass sich noch jemand darum kümmern würde. Und in der Tat jemand hatte bis zum Abend die Drehduschvorrichtung (zur Wasserersparnis, welch Ironie!) abgerissen und jetzt lief das Wasser  unaufhörlich und in Strömen den Abfluss hinunter. Es war eiskalt. Es war laut. Es war nass.  Kurz: ganz schlecht. Nachdem ich mich bei der Rezeption nochmal erkundigt hatte, man mich aber nur auf Warten wegen Komplikationen, vertrösten könnte, heulte ich mich bei einem großen Demi-Citron bei Cendrine aus. Ein teures Eis außerdem, und ich hatte mich vorerst wieder beruhigt. Obwohl ich da noch nicht wusste, dass auch Waschbecken und die Klospülung bald streiken sollten…

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Pain à écouter.

März 12, 2009

Hör-Vorhang auf für wunderbares Brot-Vokabular! Oder: Warum ich nie ö1-Radiomoderatorin werde.

Ich habe kürzlich daran Gefallen gefunden zum Zwecke des Vokabel lernens meine Stimme aufzunehmen.
Was liegt also näher, als auf gleiche Weise nicht auch etwas über verschiedenste Brotsorten zu sprechen?!
Vieles? Dann entschuldige ich mich schon vorab, nicht aber ohne zu sagen:
Amusez-vous dennoch. Vielleicht. Ein bisschen…

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London-Foto-<3-Story.Teil1.

März 7, 2009

Ich habe den Freund von Publizistikstunde Null in London* besuchen dürfen. Es war hot, crazy und alles andere auch, was das englische Teenagevokabular, zum Gutfinden einer Sache, so hergibt.
Schnell noch kurze Facts, um die Leser zu briefen:
London ist die Hauptstadt von England bzw. dem Vereinigten Königreich Großbritannien (+Nordirland natürlich). Der die Stadt durchlaufende Fluss heißt Themse, und die Residenz der Queen – der Buckingham Palace – ist nicht mehr als ein größeres Klohäuschen. Wertvolle Wikipedia-Zeit eingespart! Es kann losgehen. Der Wein und ich, wir wollen euch nämlich ein bisschen was erzählen. Von Squirrel, von Zugfahrten, von Shoreditch-Britpop-Menschen. Wie bring ich jetzt noch den „not amused“-Klischeeschmäh unter? Der Wein sagt: Wurscht, trink mich und schreib einfach weiter. Was soll ich sagen, ich bin ihm -wie immer- hörig!
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Text, zu dem ich mich ordentlich zwingen musste

März 4, 2009

Ich habe nicht nachgezählt, aber ich schätze, ungefähr 4 Drafts liegen bereits unveröffentlicht brach. Alle umreißen sie in irgendeiner Art und Weise, die Tatsache, dass es die Gang nicht mehr gibt. Einige, von den bisherigen Textversuchen darunter waren mir entweder zu gemein oder noch schlimmer, zu banal, um  schlussendlich für veröffentlichungswürdig befunden zu werden. Ich glaube aber- nichtzuletzt, um damit endlich abschließen zu können- muss es hier offiziell raus: Weil ich raus bin. Die Gang hat sich als Duo neu formiert, und ich schreibe wieder an meinem Pariser Soloalbum.

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