Archiv für Mai 2009

Art Bread

Mai 28, 2009

Die Situationisten, zumindest die radikaleren, waren u.a. der Ansicht, dass sowohl Kommunismus als auch Kapitalismus die Menschen für ihre Zwecke instrumentalisieren und sie dadurch nichtzuletzt, von ihrer wahren Bestimmung abhalten würden: Kunst zu leben, zu produzieren, zu sein. Kunst = Alltag. Alltag = Kunst.

Was immer man davon auch halten mag, ich hatte heute zuviel Zeit und hab mir deswegen einen Entwurf für ein erstes, mögliches Werk  einfallen lassen. Gesetz des wünschenswerten Falles einer uns baldig bevorstehenden situationistischen Renaissance! Mit Brotbezug natürlich. Und auch nicht gerade originell: Dabei -wie schon so oft- inspiriert von Eddie Argos Schaffen.

bread is bliss
bread is bliss

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Pain mais (mit doppelpunkt auf i) tournesol

Mai 26, 2009

Mais 1

Das blaue Gekritzel im Banner des „neuen Designs“ sollen Brote sein, um das klar gestellt zu haben. Fliegende Brote. Ich will deswegen nicht lange rumheulen, lieber gleich wieder mit einer Brotbesprechung einsteigen, dachte ich mir. Und, mit was für einem Brot WIR den Neuauftakt da angehen! (mehr …)

Rocky Balboa

Mai 25, 2009

Bitte simultan Video schauen und folgendes lesen:

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La Soirée, dans laquelle j’ai retrouvé mon „Cool“

Mai 1, 2009

Ich war gerade auf dem besten Konzert meines Lebens. Dabei fing es eher bescheiden an. Ich ging  nämlich allein hin. Gestern und heute sagten mir erst 2 Menschen, sie wären ja auch mitgegangen.  Fast vorwurfsvoll. Aber ich habe doch die Karte schon am Sanktnimmerleinstag kaufen müssen, um sicher zu gehen, dass ich hingehen kann, und damals fand ich niemanden, der mit wollte! Egal.
Was macht man also mit frisch errötetem Haar und toute seule, bis das Konzert beginnt? Richtig: trinken. 4 mal 1/4l um 4 Euro.  Es war mir schon fast peinlich, immer wieder Nachschub zu holen, aber eben nur fast.  Nicht unangenehm genug, um auf das Bier zu verzichten. Evidemment. Die Vorband war sehr experimentiell. Aber nicht gut. Sie haben ein hübsches, langhaariges Mädchen hingestellt. In einem etwas cool-zu-großen Hosenanzug, ohne was drunter. Zu 80erBeat hat sie neben 2 Typen, was ins Mikro gesagt-gesungen und dabei ab und zu mit einem Dings auf eine Trommel gehauen, um „Pong“ zu machen.

Après, hab ich mich wie viele andere ebenso erwartungsvoll auf die Tanzfläche gestellt. Lieber ein wenig verloren aussehen, als bei den Yeah Yeah Yeahs zu sitzen! Ich könnte mir vieles verzeihen, da bin ich gar nicht so, aber das! nein, das! niemals.
Und dann kam sie. Karen O. Das wunderbarste Wesen dieser Erde. Und das, ist keine betrunkene Übertreibung. Glasklare Stimme, unvorstellbares Lächeln und wer könnte jemals besser schreien?

Minieindruck:

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